Malteser Borken

Besuchshunde

Ein Besuchshund ist ein Hund, der gemeinsam mit seinem Herrn Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser, Sozialstationen, Kindergärten Schulen udgl. besucht. Der Besuchshund wird vom Laien geführt. Die Besuchshundprogramme sollen soziale Fähigkeiten der Besuchten aufrechterhalten und Lebensfreude spenden. Diese positiven Wirkungen fördern den Heilungsprozess, oder sie verhindern einen weiteren oder schnelleren Verfall der Besuchten. Der Besuchshund wird oftmals fälschlicherweise als Therapiehund bezeichnet.

Alle Hundeführer und die Hunde werden von einer Hundeschule geprüft. Eine wirkliche Ausbildung der Hunde ist nicht vonnöten, sondern die Hunde werden verschiedenen Situationen ausgesetzt die in den zu besuchenden Einrichtungen vorkommen können. Aufgrund der Ergebnisse dieser Test werden die Hunde entsprechend ausgewählt und den möglichen Einsatzgebieten zugeordnet.

Allgemeine Fragen

Für welchen Einsatzort ist der Hund geeignet?
Besuchshunde können unter anderem in Altenheimen, Kinderstätten (Schulen, Kindergärten, Heimen), Behindertenheimen und in Therapiestätten für z.B. sprachgestörte oder schwer erziehbare Kinder eingesetzt werden. Auch Hausbesuche bei alten oder kranken Menschen sind möglich.

Wichtig ist, zu erkennen, für welche Art von Einsätzen der Hund geeignet ist. Kann ein Hund z.B. das lärmende und hektische Umfeld mit vielen Kindern vertragen, bleibt er ruhig, wenn von hinten ein Kind angestürmt kommt, ein anderes ihn am Schwanz zieht und alle anderen drum herum stehen?

Ist mein Hund überhaupt für den Besuchsdienst geeignet?
Ein geeigneter Hund sollte gefestigtes Wesen haben und sich auch von unerwarteten Situationen nicht erschrecken lassen. Lässt er sich z.B. von Fremden am Schwanz ziehen, ohne zuzuschnappen; ist er nervenstark und bricht nicht in Panik aus, wenn ein Teller oder ein Topf auf den Boden fällt.
Ebenso sollte er Grundgehorsam haben, um auf Kommando ins Sitz oder Platz zu gehen, sich abrufen lassen und nicht an jedem Menschen hochspringen.

Als Hundeführer muss man seinen Hund gut lesen können. Wann wird es ihm zu viel, wann zeigt er Beschwichtigungssignale, wann wird es Zeit, ihn aus Stress-Situationen rauszuholen.

Fragen nach Gesundheit und Versicherung

Der Hund benötigt eine Haftpflichtversicherung, muss regelmäßig Wurmkuren bekommen und die vorgeschriebenen Impfungen vorweisen können.

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